Interview mit Neuzugang Dennis Weit

Wer war denn nun dieser neue Spieler, der in dem enorm wichtigen Spiel am vergangenen Sonntag gegen TV 1861 Erlangen-Bruck zunächst nur auf der Bank saß, dann aber, als er ins Spiel kam, aufspielte, als wäre er schon die ganze Saison ein Teil der Mannschaft? Durch seine Größe und Physis fügte er sich sehr gut in der Defensive ein, und im Angriff überzeugte er mit sehr intelligenten Abschlüssen, besonders in einer Phase, als das Spiel durch einige Schiedsrichterentscheidungen hektisch wurde und der Gegner etwas verkürzen konnte. Deshalb kann man leicht von einem idealen Einstand sprechen für unseren neuen Mann auf der Position im halblinken Rückraum DENNIS WEIT.

 

OH: Lieber Dennis, Herzlich Willkommen bei der SGB. Wir wissen so gut wie gar nichts von dir bisher, deshalb zunächst die Frage, wo und wann hast du mit Handball begonnen?
DW: Handballer bin ich seit meiner Geburt kann man fast sagen. Da mein Vater Profihandballer war, wurde mir das sozusagen in die Wiege gelegt. Und in Obernburg habe ich angefangen.

OH: Bei welchen Vereinen hast du bisher schon gespielt?
DW: Tatsächlich bin ich in meiner jungen Karriere schon viel rumgekommen: Tuspo Obernburg, RW Babenhausen, TV Großwallstadt Junioren, TVGroßwallstadt Herren, TV Kirchzell, Eintracht Hildesheim.

OH: Was sind deine größten Erfolge, bzw. schönsten Erinnerungen im Handball?
DW: Puh, da gibt es richtig viele, aber der schönste Moment war, als ich und mein bester Freund Felix Spross (HSC 2000 Coburg) in unserem ersten A-Jugendjahr beim TV Großwallstadt in der 2. Liga unser Debüt in Emsdetten geben durften und wir beide auch ein paar Tore machten.

OH: Wie kam es zum Wechsel nach Bruchköbel? Ich hoffe, du musst nicht aus Hildesheim zum Training in die Dreispitzhalle pendeln?
DW: Ich wollte unbedingt zurück in die Heimat und da wurde ich auf Bruchköbel aufmerksam. Ich wohne wieder in Elsenfeld, das ist nur eine halbe Stunde Fahrt entfernt.

OH: Wie wurdest du in der Mannschaft empfangen?
DW: Ich wurde sehr gut empfangen, dass freut mich sehr. Alle Spieler oder Verantwortlichen gaben mir sofort das Gefühl dabei zu sein. Außerdem kannte ich schon einige Spieler aus meiner A-Jugend-Bundesligazeit, als man noch gegeneinander auf dem Feld stand.

OH: Welchen ersten Eindruck hast du vom Team und von Bruchköbel überhaupt?
DW: Mein erster Eindruck war sehr positiv, ich habe mich auf Anhieb sehr gut mit jedem verstanden. Nur das erste Mal Fußballspielen zum Aufwärmen war für Team Jung nicht so erfolgreich, aber wir arbeiten dran. So von der Stadt habe ich noch nicht viel gesehen, aber der Italiener macht sehr gute Pizzabrötchen.

OH: Ich habe das Gefühl, du bist nicht der erste Neuzugang bei uns, der als erste „Sehenswürdigkeit“ von Bruchköbel die Stehpizzeria Tonino gezeigt bekam. Zum Schluss bitte noch einen Satz zu deinem Traum-Einstand gegen Erlangen-Bruck mit gleich acht(!) Toren!
DW: Es war ein super Spiel für uns, und natürlich freut es mich der Mannschaft geholfen zu haben mit meiner Leistung, das gibt mir auch sehr viel Selbstvertrauen für die nächsten Spiele, die wirhoffentlich auch siegreich gestalten können.

OH: Ja, das hoffen wir alle, denn du bist genau zur vorentscheidenden Phase der Saison zu uns gestoßen. Jetzt müssen wir einige Punkte sammeln, die wir aus den verschiedensten Gründen bisher liegen gelassen haben. Aber ich glaube, du hast wirklich gleich im ersten Spiel für uns allen gezeigt, dass du eine enorme Verstärkung für uns sein kannst. Viel Erfolg bei der SGB, und Viel Spaß!

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