02/18 Interview mit Daniel Zourek

Zu Beginn der Saison hätte man in Reihen der SGB noch denken können, dass man auf der Position Rückraum Links ein Überangebot an guten Spielern hat. Wie schnell sich so etwas ändern kann, haben wir in den vergangenen Wochen leider erfahren. Jetzt haben wir seit drei Spielen einen neuen Mann in der Hinterhand, und hoffen, dass er uns Glück bringt auf dieser Position und natürlich auch, dass der Wechsel zu uns ihm selbst Glück bringt!

OH: Lieber Daniel, du bist erst sehr kurz bei uns und musstest gleich Fasching in Niederissigheim miterleben. Ich hoffe, du denkst nicht, dass wir hier immer so herum laufen? Wie gefällt es dir bisher in Bruchköbel?

DZ: Sehr gut, Bruchköbel ist eine schöne, kleine Stadt und der Verein funktioniert sehr gut. Wie die meisten neuen Spieler habe ich als erste „Sehenswürdigkeit“ die Stehpizzeria Tonino kennen gelernt.

OH: Wo genau liegt deine Heimat, wo hast du gelernt, Handball zu spielen?

DZ: In der Nähe von Brünn, der zweitgrößten Stadt der Tschechischen Republik. In Újezd u Brna ist mein Heimatverein, bei dem ich mit sieben Jahren angefangen habe Handball zu spielen.

OH: Wo hast du danach gespielt, bevor du jetzt nach Bruchköbel gewechselt bist?

DZ: In Tschechien bin ich zu Házená Nové Veselí gewechselt. 2017 kam der Wechsel nach Deutschland zum HC Empor Rostock, zu Beginn dieser Saison dann zur SG Leutershausen.

OH: Was sind deine größten Erfolge im Handball bisher?

DZ: Einige Meisterschaften, darunter Tschechischer Landesmeister in der A-Jugend und Berufung in die Junioren-Nationalmannschaft.

OH: Und bevor du nach Deutschland gegangen bist, hast du die Schule abgeschlossen?

DZ: Ja, und eine Lehre begonnen. Aber ich wollte unbedingt zuerst meine Handball-Karriere voranbringen!

OH: Und gibt es neben dem Handball noch andere Sportarten oder Hobbys für dich?

DZ: Neben Handball noch Fitness allgemein. Mein Lieblingshobby ist Reisen, zum Beispiel nach Rom oder Paris. Besonders schön war Barcelona.

OH: Das ist auch meine Lieblingsstadt. Wie kam dann der Kontakt zur SGB zustande?

DZ: Durch Kazimir Balentovic, der mit meinem Manager bekannt ist.

OH: Was war das handballerische Erlebnis bisher, das am meisten Eindruck bei dir hinterlassen hat?

DZ: Das war ein Spiel vor 3500 Zuschauern in der 2. Bundesliga mit Rostock gegen Essen.

OH: Nach dem Saisonziel muss ich garnicht fragen. Du willst uns auf jeden Fall helfen, die Klasse zu halten, wie wird uns das gelingen?

DZ: Wir sind ein sehr gutes Team und haben noch genug Spiele. Natürlich müssen wir jetzt anfangen Siege einzufahren.

OH: Das wird uns der nächste Gegner aber besonders schwer machen, Großwallstadt hat die letzten 14 Spiele gewonnen!

DZ: Das ist egal, dann müssen wir die Mannschaft sein, die ihnen eine Überraschung bereitet.

OH: Das hoffen wir alle! Wenn man neu zu einer Mannschaft kommt, wo ist die Abstimmung mit den Mitspielern dann schwieriger, im Angriff oder in der Abwehr?

DZ: Ganz klar in der Abwehr. Da muss man genau wissen, manchmal sogar ahnen, wie die Mitspieler sich verhalten.

OH: Was viele nicht wissen ist, dass du dich hier in Bruchköbel gleich zu Beginn im Training verletzt hast und deshalb nur langsam integriert werden konntest?

DZ: Ja leider, aber ich wollte unbedingt so schnell wie möglich der Mannschaft helfen.

OH: Lieber Daniel, das spricht für dich, vielen Dank für das Interview, viel Spaß in Bruchköbel und natürlich viel Erfolg. Ich hoffe du erlebst nach dem Fasching auch gleich eine tolle Saison-Abschlussfeier bei uns…

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